Meine Bibelstelle ;-))))


Alles hat seine Zeit
1 Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit:
2 Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen,
3 Töten und Heilen, Niederreißen und Aufbauen,
4 Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen,
5 Steinewerfen und Steinesammeln, Umarmen und Loslassen,
6 Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen,
7 Zerreißen und Zusammennähen, Reden und Schweigen,
8 Lieben und Hassen, Krieg und Frieden.
9 Was also hat der Mensch davon, daß er sich abmüht?
10 Ich habe erkannt: Gott legt ihm diese Last auf, damit er schwer daran zu tragen hat.
11 Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Aber der Mensch kann Gottes Werke nie voll und ganz begreifen.
12 So kam ich zu dem Schluß, daß es für den Menschen nichts Besseres gibt, als sich zu freuen und das Leben zu genießen.
13 Wenn er zu essen und zu trinken hat und sich über die Früchte seiner Arbeit freuen kann, ist das allein Gottes Geschenk.
14 Ich begriff, daß Gottes Werk für immer bestehen wird. Niemand kann etwas hinzufügen oder wegnehmen. Damit bewirkt Gott, daß die Menschen Ehrfurcht vor ihm haben.
15 Was immer sich auch ereignet oder noch ereignen wird - alles ist schon einmal dagewesen. Gott läßt von neuem geschehen, was in Vergessenheit geriet.


 

aus Hoffnung für Alle (Bibel) Prediger 3



 



Irischer Reisesegen

 

Möge die Straße uns zusammenführen
und der Wind in deinem Rücken sein,
sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

 

Und bis wir uns wieder sehen

Halte Gott Dich fest in seiner Hand


Führe die Straße, die du gehst,
immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab' wenn es kühl wird warme Gedanken
und den vollen Mond in dunkler Nacht.

Hab' unterm Kopf ein weiches Kissen,
habe Kleidung und das täglich Brot,
sei über vierzig Jahre im Himmel,
bevor der Teufel merkt: Du bist schon tot.

 
Und bis wir uns wieder sehen

Halte Gott Dich fest in seiner Hand

 


Bis wir uns mal wieder sehen,
hoffe ich, dass Gott dich nicht vergisst;
er halte Dich in seinen Händen,
doch drücke seine Faust dich nie zu fest.


 

Als sie lachte

Als sie lachte, sagte man ihr, sie sei kindisch.
Also machte sie fortan ein ernstes Gesicht.
Das Kind in ihr blieb, aber es durfte ja nicht mehr lachen.

Als sie liebte, sagte man ihr, sie sei zu romantisch.
Also lernte sie sich realistischer zu zeigen,
und verdrängte manche Liebe.

Als sie reden wollte, sagte man ihr, darüber spreche man nicht.
Also lernte sie zu schweigen.
Die Fragen, die ihr brannten, blieben ohne Antwort.

Als sie weinte, sagte man Ihr, sie sei einfach zu weich.
Also lernte sie die Tränen zu unterdrücken.
Sie weinte zwar nicht mehr, doch hart wurde sie nicht.

Als sie schrie, sagte man ihr, sie sei hysterisch.
Also lernte sie nur noch schreien, wenn niemand es hören konnte.
Oder sie schrie lautlos in sich hinein.

Als sie zu trinken begann, sagte man ihr, das löse ihre Probleme nicht.
Sie solle eine Entziehungskur machen.
Es war ihr egal, weil ihr schon soviel entzogen worden war.

Als sie wieder draußen war, sagte man ihr, sie könne wieder von vorne
anfangen.
Also tat sie, als begänne sie ein neues Leben.
Aber wirklich leben konnte sie nicht mehr, sie hatte es verlernt.

Als sie ein Jahr später sich versteckt zu Tode getrunken hatte, sagte
man nichts mehr.
Und jeder für sich versuchte leise, das Unbehagen mit den Blumen ins
Grab zu werfen.
(Autor mir unbekannt)